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7 interessante Fakten über Austern

1. Austern haben 2 Leben
Wenn Sie an Austern denken, denken Sie an eine Art unbewegliche Steine, aber Austern beginnen ihr Leben tatsächlich als schwimmende Geschöpfe. Erst 12 Stunden nach der Geburt werden aus dem aus Wasser gewonnenen Kalzium die Schalen gebildet. Nach drei Wochen werden diese so schwer, dass die Austern auf den Grund sinken und sich dort ansiedeln.

2. Austern wollen im großen Stil fortpflanzen
Junge Austern sind also schutzlos und somit leichte Beute für Räuber. Um den Fortbestand dennoch zu sichern werden enorme Mengen an Eiern und Sperma im Wasser freigesetzt. Weibchen produzieren jede Saison rund 50-100 Millionen Eier, das Sperma der Männchen geht den Bereich mehrerer Milliarden Spermienzellen und ist in Zahlen eigentlich nicht auszudrücken.

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3. Austern verändern mehrere Male im Leben ihr Geschlecht
Beinahe alle Austern werden als Männchen geboren. Im Verlauf ihres Lebens verändern sie sich jedoch in Weibchen. Es kommt sogar vor das Austern gleichzeitig Männchen und Weibchen sind.

4. Austern kreieren ihr eigenes Ökosystem
Austern verbinden sich am liebsten mit Artgenossen und formen auf diese Weise Riffe, die unzähligen anderen Tieren Lebensraum bieten. Tausende Arten Fische und wirbeloser Tiere sind davon abhängig. Innerhalb nur weniger Wochen schnellt die Artenvielvalt auf Austerbänken in die Höhe.

5. Austern filtern Wasser
Ein groβer Vorteil von Austerbänken ist die Verbesserung der Wasserqualität. Austern sind unbeweglich und fressen daher das was grade vorbeischwimmt. Die Auster nimmt die guten Stoffe in sich auf und stößt Schadstoffe in ihren Schleimmantel aus. Dieser Schleimmantel nennt sich Pseudofaeces und spielt eine zentrale Rolle bei der Reduktion von Plankton und Schadstoffen im Wasser.

6. Austerfarmen sind nachhaltig
Austern filtern das Wasser und benötigen daher keine extra Nahrung. Das ganz im Gegensatz zu beispielsweise Lachsfarmen. Folglich brauchen Austern lediglich ein Gerüst, an das sie sich klammern können. Die Auswirkungen auf das Seeleben im Umkreis so einer Farm ist minimal und scheinen sogar positiv zu sein.

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7. Nicht zu vergessen, die Perlen
Die bekannteste außergewöhnliche Eigenschaft der Auster ist die Herstellung von Perlen. Eine Perle besteht aus Perlmut; vorwiegend kohlsaurem Kalk (in Form von Aragonit) und organischem Hornstoff. Der Wert einer Perle ist abhängig von 7 Faktoren, Glanz, Form, Farbe, Größe, Perfektion und Symmetrie sowie der Struktur des Perlmuts, wobei Glanz und ein gewisses Leuchten die wichtigsten Kriterien sind. Aufgrund dessen kann eine kleine Perle weitaus wertvoller sein als eine große Perle.

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